
Behandlung mit dem HiToP 191
“Die Presse” vom Wochenende bringt es auf den Punkt:
Heimgeräte-Therapie macht auch die Luft „gesünder“
Hintergrund: Hochtontherapie zeigt positive Wirkung bei neuropathischen Schmerzen sowie auch bei den Taubheitsgefühlen – Parästhesien – die gerade bei chemoinduzierter Polyneuropathie im wahrsten Sinn des Wortes als lähmend empfunden werden. Dabei ist es wichtig, dass mehrmals die Woche behandelt wird.
Das Gerät der Wahl für die Therapie zuhause ist das HiToP 191/PNP. Bei diabetischer Neuropathie ist die Therapie schon so gut belegt, dass Wissenschaftler vor kurzem forderten, die Therapie in das Standardbehandlungsprogramm – also in die Leitlinien – aufzunehmen. Für chemoinduzierte Neuropathie gab es vergleichsweise weniger Studien.
1000 Tonnen CO2-Einsparung
Diese Lücke soll in Österreich geschlossen werden. Eine multizentrische Studie an fünf Standorten, darunter auch Linz und Horn, ist im Laufen. Studienautor DDr. Robert Wakolbinger-Habel hat die Chance genutzt, die Umweltfolgen von Heimtherapie mit zu bewerten. Dafür wurden zwei Studienzentren in der mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut versorgten Großstadt Wien ausgewählt: Donaustadt und Ottakring. 65 Patienten wurden zu ihrem Mobilitätsverhalten gefragt. Hochgerechnet auf 6.600 vergleichbare Krebsfälle in Österreich machen die eingesparten Autokilometer eine Umweltbelastung von über 1.000 Tonnen CO2 aus, die durch die Anwendung zu Hause vermieden werden.
„Das Modell beschränkt sich jedenfalls nicht auf Krebstherapien, sondern lässt sich auf
alle modernen Anwendungen der Heimgeräte-Therapie umlegen“, betont Studienleiter Robert Wakolbinger-Habel.
Rascher wieder fit: Mehr hilft mehr
Auch die Gesundheit profitiert: Heimtherapie ermöglicht eine höhere Dichte an Anwendungen durch die unmittelbare Verfügbarkeit des Therapiegeräts. Wakolbinger-Habel umschreibt es als eine ansteigende Dosis-Wirkung-Kurve – gemeint ist ein„mehr-hilft-mehr“-Ansatz. Es braucht kein Warten auf einen freien Therapieplatz, zudem fällt der Aufwand von An- und Abreise zu Behandlungsterminen weg.
Durch weniger Transportwege zu Behandlungsterminen im Krankenhaus schützt man nicht nur die Umwelt, die permanente Verfügbarkeit der Geräte kann auch den Heilungsverlauf verbessern. Die Presse 11.04.2026
Zur Hochtontherapie meint DDr. Wakolbinger-Habel: „Es handelt sich um eine vielversprechende, medikamentenfreie Methode, die durch mittelfrequente Elektrostimulation die Beschwerden lindert.” Hochtontherapie wird nicht nur zur Behandlung von Nervenschmerzen eingesetzt, die durch eine Chemotherapie entstehen, sondern zum Beispiel auch bei Diabetes oder anhaltenden neuronalen Schmerzen nach anderen Erkrankungen. Außerdem wird sie genutzt, um die Muskelregeneration zu unterstützen und die Durchblutung zu fördern.
Mehr Studien zur Hochtontherapie
Veröffentlichung Avoidance of air pollution by home-based high tone therapy in cancer patients in der Wiener Klinischen Wochenschrift
https://doi.org/10.1007/s00508-026-02727-7



