
Der AWA-Wundkongress ist eine der größten Veranstaltungen zum Thema Wundmanagement im deutschsprachigen Raum. Er findet von 28. – 29. Mai 2026 in Wien statt.
Heuer ist dem Thema Kompressionstherapie beim Ulcus cruris venosum ein ganzer Block gewidmet, mit einer ausführlichen Vorstellung der maschinellen Kompression (IPK).
Schonender Abtransport: So hilft IPK bei chronischen Wunden
Die Faszien der Beinmuskulatur bündeln Bewegungsenergie zielgerichtet und konzentrisch. Die Hauptenergie der Bewegung geht in die Mitte der Muskulatur – zu den Gefäßen. Jeder Schritt, den Sie machen, ist eine intermittierende muskuläre Kompression (IMK).
Die intermittierende pneumatische Kompression (IPK) simuliert diese Bewegungsenergie mit den gleichen Effekten auch dann, wenn Eigenbewegung nicht oder erschwert möglich ist oder Stauungen bereits den Bewegungsradius beeinträchtigen.
Dieser Rhythmus aus Kompression und Entspannung hilft auch bei schlecht heilenden Wunden: “Ulcus Cruris Venosum mit fehlender Heilungstendenz trotz konsequenter Kompressionstherapie mittels Strumpfsystemen oder Kompressionsverbänden” ist eine der Indikationen, bei der IPK laut Leitlinien empfohlen ist.
Die Kompression ist eine der wesentlichen Therapien bei UCV, denn je stärker die Ödematisierung, desto geringer die Heilungschance.
Die IPK kann das Ödem signifikant reduzieren und damit intensiv zur Wundheilung beitragen.
Eine verbesserte Wundheilung trägt dazu bei, dass viele Patienten sich wieder besser bewegen können.
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