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Medizintechnik Wien

Diabetisches Fußsyndrom vermeiden, Polyneuropathie behandeln

 

Polyneuropathie betrifft mehr als 50 Prozent aller DiabetikerInnen. Allzu oft wird sie einfach hingenommen oder als „nicht behandelbar“ abgetan – und das hat weitreichende Folgen.

dergesundheitsratgeber.info berichtet online.

Abseits der neuropathischen Schmerzen birgt die diabetischer PNP durch die Beeinträchtigung der Sensibilität/Lagewahrnehmung ein erhöhtes Sturzrisiko. Die Kausalität mit dem diabetischen Fußsyndrom zeigt sich nun in vermehrten Hinweisen auf die wundheilende Komponente der Hochtontherapie, siehe Studieninfo.

Wie dieser Reparatureffekt zustande kommt wird in einer weiteren Studie diskutiert. Sie wurde an 50 DiabetikerInnen durchgeführt, war randomisiert und doppelt verblindet und hat den Nachweis in den Elektrophysiologischen Messungen (Nervenleitgeschwindigkeit der sensiblen Nervenfasern) gebracht, siehe Link.

Die Versuchsgruppe hat mit dem HiToP-191 den Oberschenkelmuskel zur Anspannung gebracht, der Nervenstoffwechsel wurde mit messbarem Erfolg bis in Zehen und Fingerspitzen angeregt. Mit der Gefäßreparatur dürfte es sich ähnlich verhalten:
„Das vielversprechende Ergebnis der vorliegenden Studie ist, dass Hochtontherapie die DN-Progression ohne Nebenwirkung modifizieren kann. Als mögliche Erklärungen wurden u.a. gefunden: Stimulation der Myelinbildung, Regeneration der Nervenzellen, eine neurotrophe Expression der Schwann-Zellen, Einfluss auf die Endothelfunktion und den mikrovaskulären Blutfluss in peripheren Nerven.“

Hochtontherapie – eine mittelfrequente, frequenzmodulierte Stromanwendung, die auch mit Heimtherapiegeräten einfach möglich ist – gibt es seit mehr als 10 Jahren in Österreich. Sie wirkt direkt auf den Nervenstoffwechsel ein und kann signifikante Verbesserung bringen.

Hier noch weitere Studienergebnisse:

  • 13 Studien von 6 verschiedenen Universitäten oder Fachkliniken in 5 Ländern mit in Summe 731 Probanden
  • alle Studien mit positiver Beurteilung und in wissenschaftlichen Fachmagazinen veröffentlicht
  • Seit 2011 in den Nationalen Versorgungsleitlinien in Deutschland als „Kann-Therapie“

 

 

 

 

 

 

  • Konsensusstatement der Österr. Schmerzgesellschaft:
    Kontinuierliche Therapie empfohlen
    Wirkung vor allem bei Patienten mit heftiger Symptomatik ohne relevante Nebenwirkungen
    Reduziert werden Schmerz, Brennen, Taubheit, Tiefensensibilität sowie die Beweglichkeit, die Schlafqualität verbessert sich (Evidenz IIa)

Wissenschaft bei Hochtontherapie: Download als PDF

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